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Offener Brief der deutschen Geflügelhalter warnt Politik

Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft e. V.

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ZDG-Präsident Ripke: "Das Arbeitsschutzkontrollgesetz gleicht einem Tribunal"

Mit deutlichen Worten wendet sich Ripke gegen den zur Beratung anstehenden Entwurf des Arbeitsschutzkontrollgesetzes, das quasi im Schnelldurchlauf durch ein in der Sache unbegründetes Verbot von Arbeitnehmerüberlassung und Unternehmenskooperationen den geflügelfleischerzeugenden Unternehmen in Deutschland die Luft zum Atmen zu nehmen droht. "Wir sind für klare Regeln, wenn es um Mensch, Tierwohl und Umwelt geht", sagt ZDG-Präsident Ripke. "Aber genauso klar sind wir gegen politischen Aktionismus und ein überhastetes Gesetz mit verheerender Tragweite und ohne sachliche Grundlage. Das Arbeitsschutzkontrollgesetz gleicht eher einem Tribunal als einem ordentlichen Gesetzgebungsverfahren." Durch derartige Überregulierung werde hochwertiges Hähnchen- und Putenfleisch aus tierwohlorientierter deutscher Erzeugung durch Geflügelfleisch aus Osteuropa wegen dort deutlich niedrigerer Erzeugungskosten vom heimischen Markt verdrängt.

"Als deutsche Hähnchen- und Putenhalter stehen wir ohne Wenn und Aber an der Seite unserer heimischen Partner in Schlachtung und Verarbeitung", begründen Thomas Storck, Vorsitzender des Verbands Deutscher Putenerzeuger e. V. (VDP), und Stefan Teepker, Vorsitzender des Bundesverbands bäuerlicher Hähnchenerzeuger e. V. (BVH), ihre Initiative zu dem Offenen Brief mit dem starken Bekenntnis zu den Vermarktungspartnern. "Es ist eine ganz einfache und bittere Rechnung: Wenn die Geflügelfleischerzeugung in Deutschland in ihrer Wettbewerbsfähigkeit bedroht ist, sind auch die Existenzen unserer Hähnchen- und Putenhalter in Deutschland gefährdet." Hinter dem aufrüttelnden Weckruf an die Politik versammelt sich geschlossen die ganze große Gemeinschaft der deutschen Geflügelhalter unter dem Dach des ZDG: Gemeinsam mit den Spitzenvertretern Storck und Teepker haben auch die Vorsitzenden sämtlicher im BVH und VDP organisierten Hähnchen- und Putenerzeugergemeinschaften in ganz Deutschland den Offenen Brief unterzeichnet.

Im Offenen Brief bitten die Branchenvertreter um eine "verantwortungsbewusste, die heimische Erzeugung stärkende Politik mit Augenmaß". Nur ein Miteinander von Politik und Wirtschaft gewährleiste höchste Standards in der Geflügelwirtschaft, einen fairen, transparenten Wettbewerb und eine heimische Erzeugung.

Unter dem Leitmotiv "Wir sind eins: Gemeinsam besser." erscheint der Offene Brief der deutschen Geflügelhalter in dieser Woche in verschiedenen überregionalen Leitmedien. Parallel erreicht er über 2.000 Politiker auf Bundes-, Landes- und EU-Ebene in einem persönlichen Anschreiben auf dem Postweg und wird zudem über den E-Mail-Newsletter des ZDG ausgespielt. Flankierend erscheinen Anzeigen in Print- und Online-Medien sowie auf den Social-Media-Plattformen Facebook und Twitter.

Der Offene Brief im Wortlaut und weitere Informationen sind hier zu finden: Deutsches-Geflügel.de/Wir-sind-eins

Kontakt

Christiane von Alemann
Bereichsleiterin Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsche Geflügelwirtschaft
Claire-Waldoff-Str. 7
10117 Berlin
Tel. 030 288831-40
Mobil 0172 2120706
c.von-alemann(at)zdg-online.de
www.zdg-online.de​​​​​​​

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